Willkommen auf den Internetseiten der evangelischen Johanneskirchengemeinde Crailsheim

Schön, dass Sie uns gefunden haben! - Im Internet ist das vielleicht schwieriger, als in der Stadt Crailsheim selbst! 
Dort sind wir nicht zu übersehen!
Unsere drei Türme in der Innenstadt und im Stadtteil Kreuzberg sind weithin sichtbar!
 

Die Kirchtürme der Johanneskirche, des Kreuzberg-Gemeindehauses und der Liebfrauenkapelle Crailsheim

Die Kirchtürme der Johanneskirche, des Kreuzberg-Gemeindehauses und der Liebfrauenkapelle Crailsheim

Wenn Ihnen gefällt, was Sie hier sehen und lesen, dann machen Sie einfach auch den nächsten Schritt: Lernen Sie uns persönlich kennen - nicht nur virtuell im Internet, sondern live!   Vor Ort in unseren Kirchen und Gemeindehäusern, bei einem Besuch oder einfach unterwegs in der Stadt.

 

Übrigens: Unsere Johanneskirche ist tagsüber immer geöffnet! Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit.  Vielleicht sehen wir uns?!

 

Pfr. Uwe Langsam und Ulrike Fetzer, (Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Tel. 07951 46130)

 

 

Joachim Frisch: Das Gesicht der Johanneskirche geht

Zum letzten Mal offiziell im Talar in der Johanneskirche: Pfarrer Joachim Frisch. © Foto: Ute Schäfer

Crailsheim / Ute Schäfer/Hohenloher Tagblatt 19.02.2019

Einen liebevollen Einstieg in den Ruhestand bereiten Johanneskirchengemeinde und Weggefährten ihrem Pfarrer Joachim Frisch. Klar, ein Abschied kann fröhlich sein. Vollends, wenn der Verabschiedete gar nicht so richtig geht. Dies zeigte die Abschiedsfeier von Pfarrer Joachim Frisch am Sonntag.„Ich war gerne Pfarrer“, sagte er bei seiner letzten Predigt als offizieller Pfarrer der Johanneskirchengemeinde. „Ich bin auch ganz grundsätzlich froh, dass es den Beruf gibt.“ Denn es sei wichtig, dass es Menschen gebe, die sich anderen Menschen zuwendeten oder „einfach einmal zuhören“.

Im Gottesdienst in der Johanneskirche entband Dekanin Friederike Wagner Frisch von seinen Pflichten als Gemeindepfarrer und würdigte dessen Arbeit, die er meist zusammen mit seiner Frau geleistet hatte. Sibylle Frisch war ebenfalls Pfarrerin, hatte lang die Pfarrstelle mit ihm geteilt und war ihm vor einiger Zeit in den Ruhestand vorausgegangen. „Ihr wart das Gesicht der Johanneskirche, ihr habt die Gemeinde geprägt“, sagte Dekanin Wagner. Frisch habe in seinen 22 Jahren Kirchenjubiläen, Kirchenführer, Neubauten und Renovierungen zu verantworten gehabt, dazu viele Pfarrer, drei Dekane und vier Oberbürgermeister erlebt.

Joachim Frisch war Ansprechpartner der Stadt

Frisch sei immer auch Ansprechpartner der Stadt gewesen. Zuletzt, als Pfarrer auf dem Kreuzberg, habe er das städtische Jugendbüro in seinen Räumen beherbergt. „Eine Kirchengemeinde ohne dich können wir uns noch gar nicht vorstellen.“Dies bestätigte auch Pfarrer Uwe Langsam, der für die Kollegen sprach und später beim Sekt­empfang im Gemeindehaus den Reigen der Grußworte eröffnete. Ihn hätten Verbundenheit und Respekt der Gemeindeglieder beeindruckt. „Den Begriff ‚unser Herr Frisch‘ hab ich oft gehört.“

Schuldekan Hans-Jürgen Nonnenmann bedankte sich bei Frisch, dass er die Haltung der „Treue“ – der Verlässlichkeit und des Aufgehoben-Seins im Glauben – an Schüler weitergegeben habe.

Diakon Werner Branke von der katholischen Kirche hoffte auf weitere gute Gespräche. „Ich glaube, die Kirchengeschichte wäre anders verlaufen, wenn sich Martin Luther und Erasmus von Rotterdam einmal beim Wein getroffen hätten, wie wir zum Beispiel auf der Villa.“ Auch in den Grußworten von Bianca Schwiewager vom Arbeitskreis Jugend und Soziales auf dem Kreuzberg, bei Gerlinde Mack und dem Team vom Bezirksarbeitskreis Senioren und Ursula Philipp, die für das Team vom Kirchencafé sprach, wurde die Zuneigung deutlich, die sie Frisch entgegenbrachten.

Alt-OB Georg Schlenvoigt sprach zum Schluss als derjenige, der die Frischs „als großartiges Stadtpfarrerpaar“ offiziell begrüßt habe, „und als Freund“. Er überbrachte außerdem die Grüße der anderen Alt-OBs Andreas Raab und Rudolf Michl.Bei der Amtseinführung hatte Schlenvoigt Frisch zum Essen eingeladen. Diesmal, so Schlenvoigt, werde er wieder kochen, allerdings für den Arbeitskreis Burgberg, „denn die suchen Köche dort“.

„Halleluja für Joachim Frisch“

Höhepunkt des Empfangs war der Kirchengemeinderat mit einem selbst gedichteten und von allen gesungenen „Halleluja für Joachim Frisch“.„Jetzt bin ich platt“, sagte Frisch, betonte aber, dass der Abschied nur ein kleiner sei. Er habe für ihn ohnedies bereits begonnen, als es das perfekte Pfarrersduo Frisch/Frisch durch den Ruhestand seiner Frau Sibylle nicht mehr gegeben habe. „Und vergessen Sie nicht, wir bleiben Gemeindeglieder der Johanneskirche. Wir bleiben hier wohnen. Ich wüsste gar nicht, wohin sonst.“

 

 

 

Veranstaltungen

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    Deutsche Bischöfe haben die Europäer am 18. März in Straßburg nach der Bischofskonferenz der VELKD zu mehr Zusammenhalt aufgerufen. Landesbischof Frank Otfried July, Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes, forderte die Kirchen zum Einsatz gegen neuen Nationalismus und Rassismus sowie gegen Sprachunfähigkeit in Europa auf.

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    Landesbischof Frank Otfried July unterstützt die Forderung der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich, den Karfreitag als gesetzlichen Feiertag für alle einzuführen und kritisierte das Verhalten der österreichischen Bundesregierung scharf.

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    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch im Gebäudebereich bis zum Jahr 2050 auf die Hälfte zu senken. Was Gemeinden konkret dazu beitragen können, hat Achim Schmidt in Erfahrung gebracht. 

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